18.02.2010
Sachsen liegt bei Hochschulpakt im Plan
Sachsen liegt beim Hochschulpakt mit dem Bund im Plan. Bislang hat der Freistaat seine Verpflichtungen sogar übererfüllt. Von 2007 bis 2009 haben sich zusätzlich zur geforderten Anzahl von Studenten noch rund 2.500 junge Frauen und Männer für einen Studienbeginn in Sachsen entschieden. Die wirkliche Nagelprobe muss der Hochschulpakt allerdings erst in den kommenden Jahren bestehen. "Bereits im Wintersemester 2010/2011 wird sich zeigen, ob das Ziel, noch mehr junge Leute aus den alten Bundesländern an die ostdeutschen Hochschulen zu holen, aufgeht", sagte Ministerin Sabine von Schorlemer (parteilos).
Bisher hätten auch starke Abiturientenjahrgänge im Osten einen Großteil der Studienplätze gefüllt. In den Jahren bis 2013/2014 werde sich aber die Anzahl der Abiturienten in Sachsen halbieren. "Diese Lücken müssen dann umso mehr Studienanfänger aus dem Westen schließen", so die Ministerin: "Wir müssen dazu unsere Aktionen in den alten Bundesländern ausweiten und Vorurteile abbauen." Sachsen ist bereits mit seiner eigenen Kampagne "Pack Dein Studium. Am besten in Sachsen." präsent. Der Freistaat wirbt mit besonders guten Betreuungsrelationen, modernen Hochschulbauten, kurzen Studienzeiten und nicht zuletzt mit einem gebührenfreien Studium.